Golfer sind nicht Gottverlassen, wir bekommen Zeichen.

Wenn Dinge geschehen, die rationell rein gar nicht zu erklären sind, dann handelt es sich im einen oder anderen Fall um ein so genanntes Zeichen! Zeichen, so heißt es, erhält jeder Mensch von Zeit zu Zeit und sollten nicht allzu oft übersehen werden.

Aber wie soll man sie überhaupt erkennen…die Zeichen? Es handelt sich schließlich nicht um irgendwelche farbigen Markierungen auf Abschlägen in weiß, gelb, blau, rot oder auch schwarz. Die Zeichen, die ich meine, haben keine Physis, keine Farben. Diese Zeichen sind überirdischer Prägung. Was wiederum bedeutet, dass man derlei Zeichen nur erkennen kann, wenn man bereit ist, den Psalm 23 nicht einfach als stumpfsinnige Aue abzutun, auf welcher unser Hirte so manches Schaf weiden lässt.

Ich spreche von Glauben! Was dachten Sie denn? Ich glaube nämlich, entgegen der landläufigen Meinungen, dass es nur zwei Kategorien von Schäfchen gibt: Die, die im Herbst gemächlich den Almabtrieb erleben und somit den sicheren Heimweg an den warmen Ofen antreten und die, die den Almabtrieb schon wieder verpasst haben und darauf hoffen müssen, dass der Winter nicht allzu streng wird, da man ansonsten Erfrierungen ausgesetzt wäre. Womit wir bei der natürlichen Auslese angekommen wären…

Natürliche Auslese klingt martialisch, ist es wahrscheinlich auch. Deswegen spricht man wohl von natürlicher Auslese. Auch in der anstehenden neuen Golfsaison wird es wieder eine natürliche Auslese geben. Wieder werden dieselben Spieler gewinnen, die regelmäßig gewinnen. Die Spieler, die nicht anders können als gewinnen, weil ER es so will. Alle anderen Spieler werden sich wie üblich, von Loch zu Loch quälen. Sie werden wie üblich Stoßgebete gen Himmel richten (aber trotzdem anschließend wieder nicht in die Kirche gehen!). Aber die Bällchen werden wieder einmal eigene Wege nehmen und nicht die von uns erhofften. Und diese Wege führen irgendwie (gewohntermaßen) immer wieder abseits der Fairways…weil ER es auch so will.

Ich glaube inzwischen auch, dass ER allein darüber entscheidet, wer „im Tal des Todes“ wandeln wird (O-Ton Eugen Pletsch in seinem Buch „Der Weg der weißen Kugel“ – www.cybergolf.de ) und wer von den Göttern gesalbt wurde. ER hat uns Golfer nicht verlassen, ER ist stets bei uns. Wir müssen nur versuchen, die Zeichen zu erkennen und vor allem diese anzunehmen!

Es ist jetzt an der Zeit, in mich zu gehen und über alle Zeichen, die ER mir in der vergangenen Saison zukommen ließ, im tief schlummernden Unterbewusstsein aufzuarbeiten…

Gezeichnet,

Frau Oelmann.

www.cybergolf.de

4 Kommentare

  1. Frau Oelmann said,

    3. Februar 2009 um 18:03

    Hallo Rebel,
    es freut‘ mich sehr, dass Ihnen das Golfspiel Spass macht, egal, ob an guten oder schlechten Tagen.
    Sie haben recht: Sie müssen nicht suchen, nur drauf achten. Achtsamkeit ist schließlich auch eine Tugend für das ganze Leben.
    Diese Gaben sind nicht jedem gegeben.
    Liebe Grüße, Frau Oelmann.

  2. rebel said,

    3. Februar 2009 um 15:29

    Die Frage ist ja auch, muss ich was Suchen?
    Ich bin der Meinung das das was nötig ist – mich findet, ohne das ich extra Suchen müsste.

    Warum ich Golf spiele, das weis ich – weil es einfach Spaß macht, egal wie gut oder schlecht ich Spiele.

    Trotz allem, ich achte weiter auf Zeichen…

  3. Frau oelmann said,

    2. Februar 2009 um 22:08

    Hallo Rebel,
    leider kann ich Ihre Frage nicht beantworten. Das ist es ja, was ich zu formulieren versuchte. Zeichen machen sich nicht von sich aus bemerkbar. Das ist ja die eigentliche Aufgabe: Zeichen versuchen zu erkennen, sofern man daran glaubt. Wenn Sie viel sehen und auch Ihrer Frau hin und wieder glauben…na, das ist doch ein Anfang. ;-)
    Liebe Grüße, Frau Oelmann.
    Da fällt mir noch ein…fangen Sie doch vielleicht mit der Frage aller Fragen an: Warum spiele ich Golf?! Vielleicht hilft das auf der Suche… :-)

  4. rebel said,

    2. Februar 2009 um 19:07

    woran erkenne ich denn, das das was ich gesehen habe, ein Zeichen war/ist?
    Wobei ich eine ganze Menge sehe, und wenn ich meiner Frau glauben darf/soll – jede Menge Un-Sinn…


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