Reise zum Mittelpunkt der Erde.

Kennen Sie diesen legendären Film „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ von Jules Verne?! Ich liebe diesen Film, ehrlich. Ich meine, da muss man erst einmal drauf kommen, genau da hin zu wollen… Ich liebe Jules Verne, den Erbauer der „Nautilus“, den trickreichen Erfinder, Homo Sapiens „sorgfältig recherchierter Möglichkeiten“. Das war echte Pionierarbeit. Zugegeben, ich propagiere immer wieder gerne, dass Pioniere wichtig sind im Laufe der Evolution, zum einen. Aber andererseits verwünsche ich sie: Sie geben niemals Ruhe. Und ich bin doch ein Mensch, der über sich sagt: „Ich bin.“ Das ist hin und wieder nicht ganz einfach für mich, diese vermeintlichen Widersprüche in Einklang zu bringen, das können Sie mir glauben.

Golfer haben meines Erachtens manches gemein mit dem gemeinen Pionier an sich: Auch sie geben niemals Ruhe. Egal, welches HCP beim DGV aktuell notiert ist, es muss doch noch besser gehen (ähnlich wie beim DAX). Aber in einem Punkt sind wir Golfer den wahren Pionieren nicht gleich: Wir wollen immer „den einen Weg finden“. Aber ist es nicht so, dass andere vor uns diesen schon längst geebnet haben, den Weg der Einstelligkeit?

Aber wo stehen sie, die Wegweiser? Die Wegweiser, die „den einen Weg“ anzeigen, möglicherweise zum Mittelpunkt…zum Mittelpunkt des vollkommenen Glücks, dem des einstelligen Handicap? Ist es nicht fies, dass dieser Weg auch in den neuesten High-Tech-Navi-Systemen von Tom-Tom nicht angezeigt wird?

Wie man ihn dennoch findet? Gute Frage…hmmm…ich denke, es ist wie die Fußspuren der Vögel am Himmel…

Übrigens, Jules Verne machte 1857 eine Reise nach Schottland. Vermutlich war er zu diesem Zeitpunkt dem Golfsport bereits verfallen und hat in Wikipedia recherchiert, dass das die eigentliche Reise zum Mittelpunkt der Erde sein müsste?!

Viele Grüße vom Festland,

Frau Oelmann

P.S.: Ich habe das neue Buch von Eugen Pletsch noch nicht ausgelesen. Ich bin gerade an der Stelle, wo er sein holistisches Golfmandala vorstellt. Wieder und wieder lese ich diese Passage. Ob hier evtl. die Fußspuren der Vögel zu suchen wären?

www.cybergolf.de

1 Kommentar

  1. rebel said,

    5. Oktober 2009 um 19:36

    Hallo Frau Oelmann,

    bei liegt das Buch auf der Wunschliste für Weihnachten ganz oben. Da ich noch andere da liegen habe, muss Herr Pletsch leider noch warten ;)
    Auch wenn es ihm nicht gefällt das bei Amazone nur zwei Rezessionen liegen, seine Bücher werden eben geliebt – auch ohne das es jeder gleich öffentlich macht.

    Was die Reise zum Mittelpunkt angeht, meine liegt Golftechnisch in Schottland. Dort habe ich begonnen zu Golfen und dort werde ich auch als „nicht“Mitglied oder Platzreifebesitzer ernst genommen.

    Mal sehen ob man als Crossgolfer auch was aus Herrn Pletsch seinem neusten Werk was lernen kann….


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