Mein Olympia-Vorbereitungs-Zielerreichungs-Trainingsplan

Alea iacta est: Golf goes Olympia!

Als ich diese Nachricht vernahm, fingen meine Gedanken sofort an zu kreisen. War es nicht so, dass die Olympiade auch für Amateursportler angedacht war? Ich meine mich erinnern zu können, dass Olympia so etwas wie ein “Dabei sein ist alles” verkörpert. Ob das historisch und/oder politisch so korrekt ist, weiß ich tatsächlich aber nicht. Diesbezüglich fand ich bei Wikipedia einen Ansatz für weitere Recherchen.

Und ich will dabei sein! Ich werde daher meinen OVZT konzipieren (Olympia-Vorbereitungs-Zielerreichungs-Trainingsplan). O.K., viel Zeit bleibt nicht mehr, aber ich werde es versuchen. Allein der Gedanke daran lässt mich nicht mehr schlafen! Man stelle sich das einmal vor…fünf Ringe…Ringe…der Meisterring…Gandalf und das Auenland, Mordor und die Baumbarts, die Gefährten des Königs, die Ringgeister…mein Schatz…den Einen, sie alle zu knechten…ähem, wo war ich?

Wie könnte also ein Konzept aussehen, welches mich zu einer Teilnahme bei meiner ersten Olympiade anno 2016 nach Rio de Janeiro führen wird? Meine ersten unsortierten Gedanken für meinen OVZT ergaben folgendes:

  • Recherche, ob es Altersbegrenzungen gibt; wenn ja, dann beim IOC auf Allgemeines Gleichstellungsgesetz verweisen
  • Anfrage beim IOC, ob Linkshänder zusätzliche Vorgaben bekommen + ob Pils-Trinker als Doping-Sünder gelten
  • 4-Jahreszeiten-Trainingsplan, d.h., auch bei Wind und Wetter ganzjährig stählen. Wer kann schon orakeln, dass es 2016 nicht auch am Zuckerhut im Sommer schneien kann
  • Gibt es eine Zugverbindung nach Rio de Janeiro (ich hasse fliegen!)
  • An Höhentraining denken: Wo kann ich das hier zu Hause auf dem Festland simulieren? Im Ural? In den Alpen? Im Sauerland?
  • Auswendig lernen des olympischen Eides
  • 4 Mal 18 Loch Runden mit jeweils 1 Tag Pause. Das wird gut sein für meine Regeneration…
  • Die Ringgeister beschwören
  • Einen Dolmetscher rekrutieren, der meine Pressetermine für mich wahrnimmt
  • Presseerklärungen für jeden Fall vorformulieren: Sieg, Überraschungssieg, schnelles Ende am 1. Tag, am 2. Tag, vorzeitiges Ausscheiden am 3. Tag, knappes Erreichen des 4. Tages, usw.

Was sonst noch? Hmmm…Ich brauche unbedingt einen Personal Trainer: Einen, der dafür sorgt, dass ich auf dem Olymp eine gute Figur machen werde (man will ja nicht albern wirken). Apropos Figur. Nein, ich werde keine 7-Jahres-Diät machen. Wo kommen wir da hin? Das ganze Unternehmen soll schließlich Freude bereiten!

Es gibt viel zu tun. Gut, dass die Sommersaison vorbei ist und ich mich voll auf die neue Herausforderung konzentrieren kann.

Dabei sein ist alles – Golf ist das neue Olympia!

Ich freu mich drauf!

Völker verbindende Grüße in alle Welt sendet,

© by Frau Oelmann schreibt… 2009

P.S.: Pierre de Coubertin kann mir gestohlen bleiben, auch wenn „er für eine Wiederbelebung der Olympischen Spiele eintrat. Nach Coubertins olympischem Idealbild sollten nur erwachsene, männliche Einzelkämpfer teilnehmen.“

4 Kommentare

  1. Frau Oelmann said,

    1. November 2009 um 07:23

    Liebe Olympia-Fans!
    Mein OVZT nimmt konkrete Formen an. Ein großes Vorhaben braucht große Unterstützung.
    Vielen Dank für Eure Mithilfe sowie angekündigte tatkräftige Unterstützung, auf die ich dann zurück kommen werden, wenn die Zeit reif ist! :-)

    Olympische Grüße,
    Frau Oelmann

  2. rebel said,

    31. Oktober 2009 um 11:48

    Also ich würde mich ja schon mal als Personaltrainer anbieten, meine Frau könnte dann den PR Bereich und das Dolmetschen übernehmen. Muss sie halt noch Portugiesisch lernen.

    Was die von Dennis angesprochenen Trainingseinheiten wie Ausdruck und Schauspieltraining betrifft, danach wirst du bei Funk, Film und Fernsehen vor Anfragen nicht mehr genug Zeit zum Spielen haben.

    Sponsor? Ich dachte das übernimmt das IOC?

    Anfragen bitte als mail an meine Adresse ;)

  3. Dennis Born said,

    23. Oktober 2009 um 22:03

    Auf jeden Fall sollten Sie, werte Frau Oelmann, ausgiebig Schauspieltraining nehmen, um die Emotionen noch ausdrucksvoller darstellen zu können… Das kommt vor allem bei Fans und Sponsoren gleichermaßen an.

    Ach ja.. Sponsoren..die brauchen Sie ja auch noch…

  4. Martin Welz said,

    19. Oktober 2009 um 11:12

    Händeschütteln und Winken, Winken, Winken – sollte auf jeden Fall auch trainiert werden.


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