Eine Lesung mit Eugen Pletsch

Der Hinweis auf eine Lesung anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Buches „Endlich Einstellig! Golf und die Kunst des Scheiterns“ machte mich neugierig. Das Karstadt Sport Team (alles Golfer, wie sich herausstellte) hatte zu einem Abend mit Eugen Pletsch eingeladen. Trotz „wilder Daisy und coolem Bob“ fuhr ich nach Gießen, um mir das nicht entgehen zu lassen. Ich bezog mein Zimmer im „Hotel am Ludwigsplatz“ und hatte genug Zeit, um gemütlich zum Veranstaltungsort im Restaurant des Karstadt Gießen zu schlendern.

Schon Tage zuvor war die Lesung ausverkauft und mehr als einhundert Gäste kamen zu Besuch an diesem zweiten Donnerstagabend im Januar 2010, trotz äußerst unwirtlicher Wetterlage.

Die erste Stunde der Veranstaltung galt dem gegenseitigen Kennen lernen, dazu wurden Begrüßungsdrinks kredenzt, während die junge Sängerin Maladie den Abend mit ihrer feinen Stimme eröffnete, begleitet durch einen hervorragenden Gitarristen.

Nach der musikalischen Eröffnung verblüffte der golfende Magier Dr. Uli Hentschel (Arzt und Clubkamerad von Eugen Pletsch) die anwesenden Gäste mit Ausschnitten aus seinem Programm im „Zauber der Zeit“. Die Kunst des Zauberns ist stets eine besondere Faszination und Uli Hentschel verstand es ausgezeichnet, das Publikum unter viel Applaus ins Staunen zu versetzten.

Dann betrat Eugen Pletsch die Bühne. Bevor er jedoch aus seinem neuen Buch las, eröffnete er mit der hessischen Mundartsatire „Mussekoppunnelasse – Emotions made in Germany“, einer Glosse über den RyderCup 2018 (hessische Mundart übrigens, die auch für regionsfremde wie mich dennoch gut zu verstehen war).

Ich war dann sehr überrascht, wie er performte, wie er erzählte, wie er die Charaktere seiner Bücher beim Lesen mit Leben erfüllte und wie er dabei die Leute stets zum Lachen brachte. Ich gebe zu, es beeindruckte mich weit mehr, als ich es mir vorgestellt habe.

Ich wünschte mir, dass dieser Abend erst ein Beginn war und noch viele Lesungen mit Eugen Pletsch folgen werden.

Es war eine wunderbare Abendveranstaltung mit großartigen Künstlern und daher übrigens nicht nur für Golfer äußerst unterhaltsam.

Bezaubernde Grüße,

Frau Oelmann

www.cybergolf.de

1 Kommentar

  1. rebel said,

    17. Januar 2010 um 17:57

    Schade das es keine Liveübertragung gab, ich hätte mir das auch gern angesehen aber die Anfahrt war leider doch zu weit und aus ökologischen Gesichtspunkten ;) nicht vertretbar.


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